Der neue isochrone IRT-Modus ermöglicht die Übertragung des IRT-Sendetaktes
Highlights SIMATIC STEP 7 V21
STEP 7 V21 enthält neue Funktionen für alle Phasen des Engineering-Workflows.
Hardware
SIMATIC S7-1500 / ET 200 CPUs FW Version V4.1 (inkl. R/H-CPUs)
- Höhere Mengengerüste für OPC UA Methoden auf Server (inkl. R/H-CPUs) und Client (ohne R/H-CPUs)
- Für das User Management & Access Control (UMAC) sind folgende neue Funktionen verfügbar: Benutzer können ein Backup erstellen und wiederherstellen, Konfiguration der temporären Kontosperrung
- IP-Weiterleitung kann nun auch direkt im Anwenderprogramm gesteuert werden
Durch Schreiben eines zentralen Datensatzes in der CPU kann die IP-Weiterleitung über alle lokalen Schnittstellen der CPU aktiviert oder deaktiviert werden
SIMATIC S7-1500 / ET 200 CPUs FW Version V4.1 (ohne R/H CPUs)
- Konfigurationsübergreifender isochroner Betrieb
- Die neue Betriebsart IRT isochronous ermöglicht die Übertragung des IRT-Sendetaktes zwischen verschiedenen Projekten. Damit ist ein isochroner Datenaustausch zwischen zwei CPUs in getrennten Projekten möglich, sofern die CPUs "PROFINET mit IRT" auf mehreren PROFINET-Schnittstellen unterstützen.
- Sicherheitszertifikate können für den OPC UA Client mit GDS Push aktualisiert werden.
- System-Webseiten
Der Funktionsumfang der System-Webseiten wurde deutlich erweitert. Folgende Funktionen sind hinzugekommen: Motion Control-Diagnose, Hardware-Status, Sicherheitsverwaltung, Servicedaten und erweiterte Basisinformationen sowie das Operator Panel
SIMATIC S7-1500R/H-CPUs FW-Version V4.1
- Hardware-Änderungen im RUN-Modus
- Im laufenden Betrieb können neue PROFINET IO-Devices hinzugefügt und die Parametrierung bestehender IO-Module angepasst werden. Diese Änderungen an der Hardwarekonfiguration erfolgen, ohne die redundanten CPUs in den Zustand STOP zu bringen und werden direkt in den Systemzustand "RUN-Redundant" geladen.
- Mit GDS-Push können Sicherheitszertifikate für den OPC-UA-Client aktualisiert werden. Bei R/H-Systemen kann der GDS-Push im Zustand "RUN-Redundant" durchgeführt werden, ohne dass das System gestoppt wird.
- Höhere Mengengerüste für OPC UA Methoden auf dem Server für CPU 1517H und CPU1518HF
- Anzahl der PROFINET IO-Geräte: Bis zu 512 (bisher 256) PROFINET IO-Devices können jetzt an CPU 1517H und CPU 1518HF angeschlossen werden.
- Erweiterte Webserver-Funktionalität: Der integrierte Webserver bietet jetzt Zugriff auf System-Webseiten, die eine browserbasierte Ansicht der Systeminformationen der R/H-CPUs ermöglichen. Darüber hinaus wurde der Funktionsumfang der Web-API deutlich erweitert.
- Web-Server
Der Zugriff auf den integrierten Webserver ist nun auch über die System-IP-Adressen der internen Schnittstellen möglich. - Verbesserte System-IP-Adresse: Die Übertragung der System-IP-Adresse an die Backup-CPU ist nun auch bei aktiviertem OPC-UA-Server möglich.
- RFID-Integration durch neues Technologieobjekt
Das Technologieobjekt TO_Ident wird nun unterstützt und ermöglicht eine vereinfachte Integration von RFID-Readern. - Erweiterung der OB83-Startereignisse Der OB 83 (Pull/Push-OB) ist für das redundante S7-1500R/H System mit zusätzlichen Startereignissen (zur Neukonfiguration eines E/A-Moduls über CiR (Configuration in Run)) verfügbar.
SIMATIC ET 200SP CPUs FW-Version V4.1
- Erweiterte PROFINET-Reichweite durch Long Distance BusAdapter
Der SIMATIC BusAdapter in Long Distance-Ausführung (2xLC-LD, LC-LD/RJ45, LC-LD/M12) ermöglicht jetzt Leitungslängen von bis zu 20 km.
Voraussetzung ist:
- ET 200SP CPU mit FS 05 und FW-Version V4.1
- SIMATIC BusAdapter 2xLC-LD, LC-LD/RJ45 und LC-LD/M12 mit FS 03
Erweiterung der dezentralen Peripherie ET 200
Für die dezentrale Peripherie ET 200 wurde der Funktionsumfang einiger Module erweitert. Unter anderem sind die folgenden Funktionen hinzugekommen: CiR (Configuration in Run), erweiterte Sicherheitsfunktionen, verbesserte Kommunikationsmöglichkeiten über verschiedene Feldbusse und erhöhte E/A-Kapazitäten.
SIMATIC S7-1200 G2
Die SPS-Familie S7-1200 G2 ist die zweite Generation der S7-1200. Die Firmware der S7-1200 G2 bietet neue Funktionalitäten und unterstützt die meisten Funktionen der Vorgängermodelle des S7-1200 Systems mit einigen Abweichungen.
Die folgenden Sicherheitsfunktionen sind verfügbar:
Digitale Ausgangsmodule, Module für Timer-Counter-Funktionen und Module für die Antriebssteuerung sind ebenfalls neu hinzugekommen
- Passwortschutz
- Der Zugriff auf die CPU-Funktionen kann nach Bedarf eingerichtet werden.
- Know-how-Schutz
- Der Code in Bausteinen kann versteckt werden.
- Schutz von vertraulichen SPS-Konfigurationsdaten
- Sichere Kommunikation für PG/PC und HMI
- Sicherer Boot
Sie können Erweiterungsplatinen und Erweiterungsmodule an die CPU anschließen, um deren Funktionalität zu erweitern.
Die folgenden Typen sind verfügbar:
- Kommunikationskarten (CB)
- Signalkarten (SBs)
- Batteriekarten (BB)
- Kommunikationsmodule (CMs)
- Kommunikationsprozessoren (CPs)
- Signal-Module (SMs)

